Schreibblockade?

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Schreibblockade?

Beitragvon BJ » 5. Jan 2008, 20:21

Sag mal hattest du beim Schreiben deiner Bücher oder deiner Kolumne oder... mal eine Schreibblockade?
Wenn ja was hast du dagegen gemacht?

Mir schwirrt nämlich schon seit langen eine Geschichte im Kopf herum. Nur fällt mir einfach keine (mir gefallende) Lösung ein, wie ich vom Showdown zum Ende komme :cry:
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Ruth
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Beitragvon Ruth » 13. Jan 2008, 13:30

Gute Frage, wobei ich sagen muss, dass das eigentlich zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Schreibblockade und Unzufriedenheit mit dem Werk, insbesondere mit dem Schluss ist nicht das Gleiche. Eine richtige Schreibblockade hatte ich bisher noch nie. Klar hat man manchmal Themen, mit denen man nichts anfangen kann und beim Schreiben des Romans hatte ich mal ein Kapitel, einen Handlungsstrang, der wegen einer späteren Geschichte erzählt werden musste, aber zum Glück ist mir immer was eingefallen. Wenn man sich hinsetzt und anfängt zu schreiben, dann ist man irgendwann "drin" und es verselbstständigt sich sowieso. Interessant wird es, wenn manche Figuren etwas tun, ohne dass man selbst was dafür konnte. Unheimlich. Was den Schluss angeht, ja, das kenne ich auch. Ich hatte dem Verlag zwei Varianten vorgeschlagen und musste selbst die Entscheidung nicht fällen. Ich bin aber ganz froh, dass es jetzt so ausgeht. Ich lese gerade Korrektur und natürlich fallen mir noch tausend Sachen ein, aber irgendwann muss man einfach damit abschließen.
Grundsätzlich gilt, dass zum Schreiben viel Disziplin nötig ist, wenn man seine Gedanken in Worte fassen möchte. Viele stellen sich das so einfach vor und Du hast meinen vollsten Respekt, dass Du an einer Geschichte schreibst! Das ist einfach wirklich harte Arbeit und erfordert höchste Konzentration!
Eine Hirnabsaugung reduziert prima das Körpergewicht und steigert das Wohlbefinden.

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Beitragvon BJ » 13. Jan 2008, 14:05

Naja noch entsteht sie nur in meinem Kopf, da ich ja wie du weißt eh mit unserer geschriebenen Sprache auf Kriegsfuß stehe und auch zur Zeit nicht den Nerv habe und mich hinzusetzen und es mal zu versuchen.

Grundsätzlich ist mir schon klar, das es einen Unterschied zwischen Schreibblockade und Unzufriedenheit gibt

Mein Problem ist einfach das ich ein bestimmtes Ende will, dafür muss der Böse sterben. Das könnte ich zwar im Showdown unterbringen, aber er muss nach diesem zuerst noch seine Gründe erklären.
Wenn er also in diesem direkt stirbt bleiben seine gründe offen, was einfach nicht geht. Ihn tödlich zu verletzen, so das er seine gründe mit seinen letzen Atemzüge erklärt gehh auch nicht, da er dafür zuviele Atemzüge bräuchte.
Er muss das also überleben. Dann würde es die Möglichkeit geben, dass einer der guten ihn danach tötet, was aber nicht zu den Charaktären passen würde (sind ja die guten).
Es würde noch zwei weitere Möglichkeiten geben die ich nicht geanuer erkären kann ohne die komplette Story offen zu legen. Aber bei der einen müsste ich am Rest der Geschichte zuviel ändern, wodurch aber einige wie ich finde schöne Stellen weg müssten. Fällt also auch Platt.
Die dritte wäre die einfachste, aber dann komme ich nicht zuz dem Ende das ich will und die Geschichte soll ein Happy End und kein Tragisches haben.
Mein Problem ist also, wie werde ich den Bösen nachdem er seine Gründe offen gelegt hat los?
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Beitragvon ivenhoe » 13. Jan 2008, 15:55

Also ist dein buch jetzt fertig zum drucken Ruth?


denn ich freu mich schon auf die Veröffentlichung
Mit jedem Tag, den ich lebe, steigt die Zahl derer, die mich am Arsch lecken können!

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Beitragvon Ruth » 4. Feb 2008, 10:40

Ja, isses. In zwei Wochen stehe ich im Tonstudio und nehme das Hörbuch auf.
Eine Hirnabsaugung reduziert prima das Körpergewicht und steigert das Wohlbefinden.


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