Computerspiele

Fragen aller Art an Ruth.
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Computerspiele

Beitragvon Redfuchs » 29. Okt 2008, 21:26

Huhu Ruth,

Ich glaube gehört zu haben (xD) , dass du gelegentlich Computerspiele spielst. Was spielst du denn? Wie häufig? ^^
Wenn du keine spielst dann ist die Frage an BJ und Cry gerichtet. ^^

Was haltet ihr von den sogenannten "Killerspielen"?
Schon mal ein Killerspiel gespielt? :roll:


Wisst ihr (ohne euch zu informieren), was ein MMORPG ist?
Neun von zehn Stimmen in meinen Kopf sagen ich bin nicht verrückt. Die andere summt die Melodie von Tetris...

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Beitragvon Ruth » 31. Okt 2008, 15:38

Ich liebe Computerspiele. Aber ich lehne alle Spiele ab, bei denen man aus der Subjektive Leute erschiessen, quälen oder anderweitig abmurksen kann. Klar, nicht jeder, der Egoshooter und Co. spielt, wird gleich zum Massenmörder, aber sofern eine Veranlagung vorhanden ist oder die Psyche eben nicht ganz so stabil ist, hört der Spaß auf und meiner Meinung nach wird die Hemmschwelle zur realen Gewalt abgebaut. Als PC und Spiele Fan rate ich daher allen Eltern, ihren Kindern das Spielen zwar nicht zu verbieten, aber auf jeden Fall ein zeitliches Limit zu setzen und sich selbst auch immer über die aktuellen Trends zu informieren.
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Beitragvon Redfuchs » 31. Okt 2008, 19:04

Abgesehen von den Killerspielen und Egoshootern gibt es die MMORPGs (massive multiplayer online roleplaying game's, z.b. World of Warcraft). Diese Spiele haben ein hohes Suchtpotenzial.
Die Menge an Werbung für diese Spiele und Browsergames ist in den letzten Jahren stark angestiegen und ich würde meinen, dass sie zu einen der größten Suchtproblemen im 21 JH. werden. So wie Alkohol und rauchen wird es in der Gesellschaft auch geduldet aber vielleicht ist es noch schwerer von diesen Spielen loszukommen.

Was hälst du du von den MMORPGs, Ruth?
Gefahr für die Zukunft?
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Beitragvon BJ » 1. Nov 2008, 17:13

Zum Glück hat Ruth geantwortet, sonst hätte ich ja ran müssen :mrgreen:

Womit haben Cry und ich eigentlich die Ehre verdient?
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Beitragvon Redfuchs » 4. Nov 2008, 19:18

Eigentlich hat jeder die Ehre, aber das ist Ruth's Forum und ich hab mir gedacht es auf Ruth und die Moderatoren zu reduzieren. ia4net hab ich aber nicht genannt (nicht böse gemeint), ich glaube mit ihm hab ich noch keine Beiträge in diesem Forum ausgetauscht. bzw. Du und Cry haben früher häufiger auf meine Beiträge geantwortet.
(Ich war einige Monate nicht mehr in Ruth's Forum bis ich sie wieder häufiger im TV gesehen hab. )



Aber nun zurück zum Thema... Computerspiele.

Was denkt ihr über mich, wenn ich euch nun sage, dass ich solche sogenannten "Killerspiele" spiele?
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Beitragvon Redfuchs » 13. Nov 2008, 18:01

keine Antwort?
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Beitragvon Ruth » 19. Nov 2008, 14:51

@Redfuchs: Was willst Du denn jetzt lesen? Da wir Dich nur vom posten "kennen", ist es relativ schwierig zu beurteilen, ob Du zur "Gefahrengruppe" gehörst oder jemand bist, der damit umgehen kann. Letzteres wäre mir deutlich lieber!! Ich persönlich finde es schwer nachvollziehbar, dass man Gefallen daran findet, jemanden virtuell abzuknallen. Dann doch lieber Paintball spielen oder nen VHS Boxkurs besuchen. Ich bin einfach ein Fan von gewaltfreien Strategiespielen.
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Beitragvon Redfuchs » 20. Nov 2008, 20:42

danke für deine Antwort Ruth,

Ich möchte nur klarstellen, dass es in einem Egoshooter weniger darum geht, menschenähnliche Gestalten über den haufen zu schiessen sondern um schnelle Reaktion und Teamspiel. Natürlich kann man auch bei einem gewaltfreien Strategiespiel im Team spielen, aber ist meiner Meinung nach ein größerer Reiz an einem Egoshooter. Ein Egoshooter ist ein schnelles Spiel, es kommt auf Geschwindigkeit an. Das ist eher zu meinen Geschmack. Natürlich spiele ich auch gewaltfreie Strategiespiele, wenn das Spielprinzip ansprechend ist. Ich hab sogar mal versucht Sims2 durchzuspielen :roll: . Aber nach ein paar Wochen hab ich es aufgegeben. ^^

Und nun zu der "Gefahrengruppe". Mag sein, dass einige Egoshooter Menschen süchtig machen können, aber bei weitem nicht aggressiv. Millionen deutscher Jugendliche spielen Egoshooterspiele. sehr wenige werden durch Egoshooterspiele übermäßig aggressiv. Meist unter gewissen lebensumständen, wie z.b. geschiedene Eltern, Eltern die sich nicht um ihre Kinder sorgen, ... . Deswegen bringt es auch nichts, wenn der Staat sagt, dass Egoshooter verboten werden. Es ist dennoch zu einfach an die verbotenen Spiele heranzukommen. Der Schutz muss von den Eltern auskommen. Sie müssen aufpassen, dass ihre Kinder keine Killerspiele spielen.
Egoshooterspiels sind ausserdem nicht gleich gewaltverherrlichende Spiele.


ich habe bei Wikipedia neben den negativen Kritiken auch was positives gefunden:

Neben all dieser negativen Kritik werden in unregelmäßigen Abständen von verschiedenen Instituten Studien durchgeführt, die belegen, dass Ego-Shooter z. B. die Auffassungsgabe, das Sehvermögen oder die Reaktionsgeschwindigkeit des Spielers verbessern können:
Mai 2003, nature.com, Shooter-Spiele schulen manche Leistungen der visuellen Aufmerksamkeit.
August 2003, medical-tribune.de, Ego-Shooter steigern Reaktions- und Sehvermögen nach einen Schlaganfall
Oktober 2003, University of Gloucestershire, Half-Life zur Heilung von Arachnophobie, Unreal Tournament hilft bei Acrophobie und Klaustrophobie
Februar 2006, University of Rochester in New York, Verbesserung des Sehvermögens.



Sorry falls dir das Thema auf die nerven geht, aber ich diskutiere gerne. ^^
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Beitragvon Chris76 » 23. Nov 2008, 11:23

Also hier möchte ich mich doch auch mal zu wort melden :oops:

Dass es sehr viel gewicht hat wie das umfeld und die psyche eines menschen beschaffen ist welcher egoshooter spielt ist unbestrtitten.

Allerdings ist es tatsächlich so dass egoshooter ihren nicht unerheblichen teil dazu beitragen die hemmschwelle eines kindes / jugendlichen herab zu setzen. Desweiteren ist es halt so dass man bei solchen spielen nicht wirklich gefordert wird nachzudenken als eher nur schnell und instinktiv zu handeln.

Wenn ich die Zeit dafür habe dann spiele ich am liebsten dinge wie mahjongg, solitaire oder aufbaustrategiepsiele allen voran anno. Mit den sims hatte ich leider noch nicht das vergnügen allerdings mit sim city :wink:

anno möchte ich hiermit ruth auch einmal empfehlen sich näher anzuschauen es ist ein sehr gutes spiel und auch die langzeitmotivation stimmt.

von spielen wie world of warcraft halte ich ziemlich wenig da diese zusammen mit psychologen entwickelt wurden um genau dieses suchtpotenzial auszunutzen damit man möglichst lange vor dem computer verweilt ich persönlich sehe solche spiele als genau so sinnlos an wie egoshooter obgleich der gesellschaftliche wert (sich mit anderen unterhalten und zu kommunizieren) sicherlich hier gegeben sein mag.

aber das ist nur meine subjektive Meinung und jeder sieht das ein bisschen anderst, da die geschmäcker ja zum glück verschieden sind.

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Beitragvon Ruth » 8. Dez 2008, 13:34

Natürlich haben die Eltern auch eine große Verantwortung. Meiner Meinung nach sollten Schulen Kurse für Eltern anbieten, die sie auf den neuesten Stand bringen, da ich finde, dass dadurch viele Probleme umgangen werden könnten.
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Beitragvon Redfuchs » 9. Dez 2008, 01:45

gute Idee Ruth, aber wer setzt die Idee nun durch?
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Beitragvon Chris76 » 31. Dez 2008, 12:16

ich muss frau moschner hier zustimmen diverse kurse an volkshochschulen wären eine zumindest anfänglich ausreichende präventivmaßnahme da dürfte die frage nach der umsetzung weniger ins gewicht fallen zumal sich für sprachliche oder musikalische kurse ja auch immer jemand findet der dies in die wege leitet

ich denke der hauptgrund warum es so etwas noch nicht gibt (nach meinem wissensstand) ist der, dass videospiele vom großteil der gesellschaft als "zeitverschwenderischer schrott" angesehen werden.

Allerdings eltern, welche mit der sucht ihres kindes zu kämpfen haben denke ich würden diese maßnahme durchaus begrüßen.

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Beitragvon Ruth » 15. Jan 2009, 14:33

Es gibt viele Dinge, die die Gesellschaft als Schrott bezeichnet. (Osama Bin Laden, etc.) Trotzdem sind sie da und können Schaden anrichten. Ignoranz ist keine Lösung.
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Beitragvon Wavedancer » 14. Mai 2009, 14:52

Kurse für Eltern halte ich für unbrauchbar. Was sollten Eltern dort lernen? Bekommen sie dort auf pädagogische Weise die Indexliste der BPjS vorgesetzt und wenn sie ihr Kind damit erwischen sollen sie es vernichten? Zensuren für Spiele sind ebenso unbrauchbar.
Was her muss ist eine Verantwortung der Eltern gegenüber ihren Kindern. Ist es nicht eigentlich so, dass viele ihren Kindern moderne Medien wie z.B. Fernsehen und Computer-/Konsolenspiele vorsetzen, um es sich leichter zu machen? Und gehen dann eben das Risiko ein und lassen die Kinder mit den Informationen, die sie zu verarbeiten haben völlig alleine. Nicht einmal die Aufklärung, dass es reine Fiktion ist. Keine moralische Unterstützung. Und wenn sie sich doch einmal dazu setzen, sehen sie diese im ersten Moment gewaltverherrlichenden Szenen und tun es für sich selbst als Spiel ab oder verbieten es gleich.
Ich persönlich halte genau da aber Kommunikation zwischen Eltern und Kind für sehr wichtig. Es nützt in meinen Augen überhaupt nichts, da etwas zu verbieten, aber es dürfte meist ebenso fatale Auswirkungen haben, das Kind damit alleine zu lassen.

So, nun können wir mit dem eigentlichen Thema weitermachen ... worum ging es doch gleich? :roll:
-=[... der mit der Quinte tanzt ...]=-

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Beitragvon Ruth » 9. Jul 2009, 11:55

Hast Du denn Kinder? Ich finde es immer schwer, als Außenstehender sowas zu beurteilen. Allerdings verurteile ich Menschen, die ihre Kinder unbeaufsichtigt stundenlang alleine TV sehen lassen oder eben am PC sitzen lassen.
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